HowTo: Windows Deployment Adobe Acrobat Reader Classic Track

In diesem aktualisiertem HowTo geht es um das Windows Deployment Adobe Acrobat Reader Classic Track (Version 2017). Im Adobe Enterprise Toolkit sind weitere detaillierte Informationen bezüglich der Versionierung, Verzeichnisse, Registrypfade usw. vorhanden.

Für ein Windows Deployment der mehrsprachigen Adobe Acrobat Reader Classic Track Version (AcroRdr[Version-Jahr][Versionsnummer]_MUI.exe), werden folgende Komponenten benötigt:

1. Bereitstellungsverzeichnis

Zuerst muss ein Verzeichnis für das Windows Deployment erstellt werden (optimal bereitgestelltes DFS-Verzeichnis):

2. Lokales Arbeitsverzeichnis

Es muss ein lokales Arbeitsverzeichnis erstellt werden. Dorthin muss das heruntergeladene Paket (.exe) kopiert werden. In diesem HowTo wird folgendes Verzeichnis verwendet:

3. Paket extrahieren

Nun muss das Paket extrahiert werden, um das Windows Installer-Paket (.msi) zu erhalten (Administrative PowerShell):

Es öffnet sich Parameter-Dialogfenster, dass mit OK bestätigt werden muss. Pfad des extrahierten Pakets:

In diesem Pfad befinden sich nun folgende Unterordner und Dateien:

Alle Unterordner und Dateien müssen nun in folgendes Verzeichnis kopiert werden:

Folgende Unterordner und Dateien müssen nun in das Rollout-Verzeichnis kopiert werden:

4. Administrative Installation

Nun muss eine administrative Installation des extrahierten Pakets durchgeführt werden (Administrative PowerShell):

Als Netzwerkspeicherort wird folgender lokaler Pfad eingetragen:

Im Rollout-Verzeichnis befinden sich nun folgende Unterordner und Dateien:

5. Slipstream Integration

Wichtig: Nur der aktuellste Windows Installer-Patch (.msp) muss integriert werden! Beim Slipstream-Vorgang muss das Windows Installer-Paket (.msi) im Rollout-Verzeichnis gewählt werden! Nun muss der Windows Installer-Patch (.msp) mit der Slipstream Funktion in das Windows Installer-Paket (.msi) integriert werden (Administrative PowerShell):

Als Netzwerkspeicherort wird wieder folgender lokaler Pfad eingetragen:

6. Überprüfung der Slipstream-Integration

Nun muss überprüft werden, ob die Slipstream-Integration erfolgreich war (Administrative PowerShell):

Als Netzwerkspeicherort wird ein lokaler Pfad angegeben:

Nach erfolgreicher Überprüfung der Slipstream-Integration kann das Verzeichnis der Testinstallation gelöscht werden.

7. Anpassung mit dem Customization Wizard

Um nun Anpassungen am Windows Installer-Paket (AcroRead.msi) vorzunehmen, muss der Adobe Customization Wizard gestartet werden. Öffnen des Windows Installer-Paket (AcroRead.msi) im Rollout-Verzeichnis geöffnet werden. Folgende Anpassungen sind zu empfehlen:

Punkt „Personalization Options“:

  • „EULA Option – Suppress Display End User License Agreement“

Punkt „Installation Options“:

  • Default Viewer for PDF files: Make Reader the Default PDF viewer
  • Remove all versions of Reader
  • Enable Optimization
  • Enable Caching of installer files on local hard drive
  • Run Installation: Silenty (no Interface)
  • If reboot required at the end of installation: Suppress reboot
  • Application Languages: German (Germany)

Punkt „Shortcuts“:

  • Verknüpfung Desktop deaktivieren

Punkt „Online Services and Features“:

  • Disable product Updates
  • Disable Upsell
  • Disable all services

Die vorgenommenen Anpassungen müssen gespeichert und anschließend der Adobe Customization Wizard beendet werden.

8. Dateien in das Verzeichnis der Softwareverteilung kopieren

Nun können die Unterordner und Dateien vom Rollout-Verzeichnis in das Verzeichnis der Softwareverteilung kopiert werden.

9. Softwareverteilung mit Gruppenrichtlinie

In der Gruppenrichtlinienverwaltung muss ein neues Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) mit einem Namen (z.B. „Deployment Adobe Acrobat Reader [Versionsnummer]“) erstellt und anschließend bearbeitet werden. Navigation zu Computerkonfiguration > Richtlinien > Softwareeinstellung > Softwareinstallation. Erstellung eines neuen Installationspakets (Kontextmenü > Neu > Paket). Im Öffnen-Dialogfenster Navigation zum Verzeichnis der Softwareverteilung.

Im Dialog „Software bereitstellen“ die Bereitstellungsmethode „Erweitert“ wählen. Im Reiter „Änderungen“ Hinzufügen der Änderungsdatei:

Im Reiter „Erweitert“ unter „Bereitstellung von Software“ Haken „Sprache beim Bereitstellen dieses Paket ignorieren“ setzen. Verknüpfung des GPO bei den entsprechenden Organisationseinheiten (OU).

Muss eine neue Version verteilt werden, ist es empfehlenswert, das vorhandene GPO zu deaktivieren und für die neue Version ein neues GPO mit entsprechender Versionsnummer zu erstellen. Anschließend kann die vorherige GPO gelöscht werden.

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